Das unterschätze Urlaubsparadies Thailands

Das Thailand ein absolutes Urlaubsparadies ist dürfte bekannt sein. Allerdings stehen ein paar Orte dabei besonders im Fokus. Ich berichte euch heute von meinem Favoriten – denn hier gibt es alles, was ihr euch für euren Urlaub wünschen könnt.

Nämlich in Krabi. Noch nichts von gehört? Ich hatte den Ort auf dem südthailändischen Festland selbst vorher auch nicht auf dem Schirm. Nachdem ich aber dort war, weiß ich, dass es der perfekte Ausgangspunkt ist, um wirklich tolle Sehenswürdigkeiten Thailands kennenzulernen. Welche, erzähle ich euch jetzt.

Einer der schönsten Strände Thailands – Railay Beach

Eigentlich ist Railay oder Rai Leh eine von Klippen abgetrennte Halbinsel zwischen Krabi und Ao Nang, die nur mit dem Boot zu erreichen ist. Das ist aber ganz einfach, da die Boote regelmäßig fahren und es nur etwa 10 Minuten dauert.

Auf der Insel ist einiges los: Es gibt wunderschöne Ausblicke von den Klippen, tolle Klettermöglichkeiten – an den auch einige Affen Spaß haben – und natürlich den perfekten Strand. Zwischendrin sind überall schöne Lokale. Also ein Touristen-Traum. Was man leider vor allem tagsüber merkt. Wie bei den meisten beliebten Orten lohnt es sich hier also auch ganz früh oder spät zu kommen. Passt nur auf, dass ihr noch ein Boot zurückbekommt, wenn ihr euch die (wirklich) teuren Hotels auf der Insel nicht leisten wollt.

Hoch hinaus in den Tiger Cave Tempel

Lust auf Action? Nur am Strand rumliegen ist zu langweilig? Dann ist ein Besuch zum buddhistischen Tempel Pflicht. Kleiner Tipp: Fahrt am besten morgens, dann ist es noch nicht so heiß. Ich gestehe, dass ich dazu überredet wurde, denn der Aufstieg ist selbst für sportliche Personen wirklich eine Herausforderung. Und ich bin das nicht. Ich sage nur 1.260 Stufen, 278 Meter hoch. Viel Glück! Aber okay, die Aussicht ist wirklich der Wahnsinn!

Der „nicht mehr natürliche“ Emerald-Natur-Pool im Dschungel

Nach dem (sehr, sehr) anstrengenden Aufstieg, sind wir mit dem Auto direkt weiter in den Dschungel gefahren, um uns zu erfrischen. Nach einem kleinen Spaziergang durch den Thung Teao Forest Natural Park inmitten wunderschöner Natur landet ihr beim Emerald Pool, ein mineralhaltiger Badesee. Ganz schön, aber mein Highlight ist eher die blaue Lagune, die nochmal etwa 15 Minuten Fußweg entfernt davon liegt. Hier darf man zwar nicht baden, aber so blaues Wasser habe ich noch nie gesehen. Sieht einfach nicht mehr natürlich aus sondern spektakulär!

Thailändische Natur vom Kajak bewundern

Ja, ich liebe die Natur und Wasser. Besonders in Thailand. Deshalb wollte ich das unbedingt kombinieren mit einer Kajakfahrt. Wir haben eine geführte Tour bei Ao Thalane gemacht, bei der nur die Kajaks, ein paar Affen und wir unterwegs waren. Echt idyllisch (bis auf die Anstrengung) und eine andere Art das Land kennenzulernen.

Kein Thailand ohne einen Schnorcheltrip

Kein Geheimtipp, aber ein Muss in Thailand: Schnorcheln und die wunderschöne Unterwasserwelt entdecken. Dafür könnt ihr euch eigentlich überall Touren buchen, die euch meistens zu ein paar Inseln in der Umgebung bringen und an ein paar schöne Schnorchelspots. Wir haben uns damals ein Privatboot (siehe oben) geholt. Einfach weils günstig war und um einiges angenehmer, weil wir die Tour so planen konnten, wie wir Lust haben.

Wir haben bei Anbruch der Dunkelheit erst am Railay Beach gegrillt und sind dann im Dunklen aufs offene Meer gefahren, um Plankton zu sehen.

Mein gruseliges Highlight und Geheimtipp: Leuchtendes Plankton finden

Kennt ihr die Szene aus dem Film „The Beach“ in der Leonardo DiCaprio seine aktuelle Angebetete unter Wasser küsst und drumherum das Plankton beginnt zu strahlen? Ich bin ja eigentlich nicht so romantisch aber ganz ehrlich, das hat mich schon gepackt. Ich dachte immer, dass Hollywood da übertrieben hat und es dieses Unterwasserleuchten gar nicht gibt. Ja, etwas übertrieben ist es vielleicht, aber das gibt’s wirklich! Und die Küste rund um Railay Beach ist besonders bekannt dafür (in der Nähe wurde „The Beach“ ja schließlich auch gefilmt).

Das Plankton zu entdecken ist aber nicht so leicht. Wir haben deshalb extra eine Bootstour dafür gebucht, die für mich mit das gruseligste und coolste war, was wir dort erlebt haben: Zwei Boote fahren mitten in der Nacht im dunklen raus aufs Meer und werden mit einem Seil im Wasser verbunden. An diesem Seil dürfen sich dann alle Touris im Wasser festhalten und mit Schnorchelequipment warten, bis für eine Minute alle Lichter ausgeschaltet werden. Denn nur dann siehst du Plankton leuchten. Wunderschön! Bis jemand Angst bekommt – schließlich bist du im Stockdunklen mitten auf dem offenen Meer. Das war’s wert.


Ich hoffe, meine Tipps und Erfahrungen können euch weiterhelfen! Falls ihr Fragen oder Anmerkungen habt, immer her damit. Folgt mir gerne auch unten links↓, um keine Beiträge mehr zu verpassen.♥

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